Münster (Nordrhein-Westfalen)

M – eine Stadt und ihre Mörder
- viel Spannendes vom beliebtesten Krimi-Tatort

Anfang der 1930er Jahre war Berlin Schauplatz des Kultfilms "M – eine Stadt sucht einen Mörder". Heute ist Münster in Westfalen Deutschlands bekanntester Krimi-Schauplatz. Seit 1995 geht dort Privatdetektiv Georg Wilsberg für das ZDF auf Verbrecherjagd. Seit 2002 klären Kommissar Frank Thiel und Professor Karl Friedrich Boerne "Tatort"-Morde in der ARD auf. Das mit unnachahmlichem Wortwitz ausgestattete Gespann sorgt seither für Einschaltquoten, die nur noch von großen Fußballereignissen getoppt werden. Der "Tatort" aus der westfälischen Provinz ist zum Kult geworden. Mit jeder ausgestrahlten Folge kommen mehr Touristen, die einmal "live" erleben wollen, was sie sonst nur über den Bildschirm flimmern sehen. Dabei stellen die meisten sehr schnell fest, dass Münster viel Spannendes zu bieten hat, auch jenseits von Mord und Totschlag.

Reportagen (rbb-INFOradio, 24.09.2016):

Münster 1

MORDIO!
- den Tatorten auf der Spur

Am Sonntag, dem 25. September 2016, ist wieder "Tatort"-Zeit im ARD-Fernsehen. Die mittlerweile schon 30. Folge der Krimireihe aus Münster mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl steht an. "Feierstunde" heißt sie, und nur so viel sei verraten: Rechtsmediziner Prof. Boerne, der ja sonst gemeinsam mit Hauptkommissar Thiel Morde aufklärt, ist diesmal das Opfer eines Mordanschlags. Voraussichtlich um die 13 Millionen Zuschauer werden ab 20 Uhr 15 gebannt vor dem Fernseher sitzen. Auch in Münster selbst dürfte der neueste "Tatort" zum Straßenfeger werden, obwohl ihn einige tausend Münsteraner schon vorab anschauen konnten ...

*)

Münster 2

FEURIO!
- die Türmerin von St. Lamberti

Sie ist jung, sie ist blond, und wenn es noch das "Heitere Beruferaten" im Fernsehen gäbe, hätte sie gute Chancen mit einem vollen "Schweinderl" nach Hause zurückzukehren. Denn Martje Saljé hat einen Job, auf den so leicht keiner kommt: Sie ist Europas einzige hauptberufliche Türmerin. Seit Januar 2014 bekleidet sie das buchstäblich höchste Amt der Stadt Münster. Aus 75 Meter Höhe, vom Turm der Lambertikirche, hält sie Ausschau nach Bränden, um im Falle des Falles rechtzeitig die Feuerwehr zu alarmieren. Sie setzt damit eine Tradition fort, die vor mehr als 600 Jahren begonnen hat, und sie ist die erste Frau in diesem Amt ...

 

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