Madeira (Portugal) 1 - 3

ALTE BLUMENINSEL NEU ENTDECKT

Madeira, die Blumeninsel im Atlantik, gilt seit eh und je als schön – aber auch als schön langweilig. Als eine Art Zauberberg im blauen Meer, wo einst lungenkranke Aristokraten wie Österreichs Kaiserin Sissi überwinterten. Das gesunde Klima ist geblieben, aber ansonsten hat sich viel verändert in den letzten Jahren. Madeira wendet sich zunehmend dem jungen, aktiven Touristen zu, der nicht nur Ruhe und Erholung, sondern auch Fitness und Fun sucht.

Reportagen (Radio hr3, 12.01.2003):

Madeira 1

VOM ZAUBERBERG ZUR FITNESS-INSEL
- Madeira für Sportsfreunde

Ein Musterbeispiel für den Wandel, der sich auf Madeira vollzieht, ist das Galo Resort in Caniço, östlich der Hauptstadt Funchal. Ein Hotel-Komplex unter Leitung der Familie Bachmaier, die vor etwa 30 Jahren aus Bayern nach Madeira kam. Die Bachmaiers haben von Anfang an neue Wege im Tourismus beschritten: Die traditionelle Klientel der reiferen Jahrgänge nicht vergraulen, aber trotzdem nach und nach das Publikum verjüngen. Ein Konzept, das ganz offenbar aufgegangen ist ...

Madeira 2

ÜPPIGE SCHÖNHEIT MIT SCHARFEN KURVEN
- Madeira für Motorradfreunde

Um Madeira auf sportliche Art und Weise zu erleben, gibt es auch außerhalb des Galo Resorts viele Möglichkeiten: Wellenreiten, Gleitschirmfliegen, Klettern und und und... Die Palette ist riesengroß. Eine wachsende Fangemeinde hat die Blumeninsel unter Motorradfahrern. Denn sie ist nicht nur eine üppige Schönheit, sie weist auch jede Menge scharfe Kurven auf. Außerdem ist ein Motorrad das einzige Sportgerät, mit dem man die ganze Insel wirklich erfahren ...

Madeira 3

NAH AM WASSER MARSCHIERT
- Madeira für Wanderfreunde

Madeira bietet also eine Fülle von sportlichen Aktivitäten – zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Ein Klassiker ist und bleibt aber das traditionelle Wandern. Besonders entlang der sogenannten Levadas. Das sind Bewässerungskanäle, die teilweise schon vor Jahrhunderten angelegt wurden und die gesamte Insel durchziehen. Auf einer geschätzten Länge von mehr als 2.000 Kilometer. Da gibt es viel zu entdecken. Also, Wanderstiefel geschnürt und nichts wie los ...

 

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