Papenburg (Niedersachsen) 1 - 2

DIE TRAUMSCHIFF-FABRIK
- zu Besuch bei der Meyer-Werft

"Du kannst den wundervollsten Ort erträumen, designen und erbauen, aber es bedarf Menschen, die den Traum wahr machen." – Dieser Satz stammt von keinem Geringeren als Walt Disney – nachzulesen im Besucherzentrum der Papenburger Meyer-Werft. Denn der Disney-Konzern, der schon viele Träume hat wahr werden lassen, betreibt auch eine eigene Traumschiff-Flotte. Und die lässt er längst nicht mehr im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" bauen, sondern diesseits des Großen Teichs in Papenburg an der Ems. Wenn es um den Bau von Kreuzfahrtschiffen geht, ist die Meyer-Werft eines der führenden Unternehmen weltweit. Und das Beste daran: Man kann ihr bei der Arbeit zuschauen. Die Traumschiff-Fabrik im nordwestlichen Niedersachsen lockt alljährlich bis zu 300.000 Besucher an, die dort live miterleben, wie die gewaltigen Ozeanriesen entstehen. 

Reportagen (Radio hr4, 26.03.2011):

Papenburg 1

VON DER NUSSSCHALE ZUM OZEANRIESEN
- Einblicke in 200 Jahre Werftgeschichte

Papenburg liegt nicht an der Küste, aber über die Ems sind es nur wenige Kilometer bis zur Nordsee. Deshalb hat der Schiffbau hier eine lange Tradition. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Papenburg mehr als 20 Werften, heute ist nur noch die Meyer-Werft übrig geblieben, aber auch sie blickt auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurück. 1795 begann Stammvater Willm Rolf Meyer mit dem Bau von Segelschiffen aus Holz, knapp hundert Jahre später baute sein Nachkomme Joseph Lambert Meyer das erste Dampfschiff aus Eisen. Seit 1982 wird das Familienunternehmen in der sechsten Generation von Bernard Meyer geleitet; mit dem Bau von Kreuzfahrtschiffen hat er es in ganz neue Fahrwasser gesteuert. Heute gehört sein Unternehmen zu den führenden in der Branche weltweit ...

Papenburg 2

VON DER SHOWBÜHNE ZUM BRAUHAUS
- Einblicke in das jüngste Schiff der AIDA-Flotte

Das bislang letzte Kreuzfahrtschiff (Stand: März 2011), das die Meyer-Werft verlassen hat, war die AIDAsol, das mittlerweile achte Mitglied der AIDA-Flotte. Sie fährt zwar unter italienischer Flagge, gehört aber der deutschen Reederei AIDA Cruises aus Rostock. Zwei Tage nach der Ausdockung in Papenburg, noch vor der Überführung zur Nordsee, gab die Reederei einer Gruppe von Journalisten Gelegenheit zur Vorbesichtigung, darunter auch meine Wenigkeit. Für knapp zwei Stunden durften wir das neue Traumschiff nicht nur von außen, sondern auch von innen bewundern – in seiner ganzen prachtvollen Schönheit ...

 

_______________________________________________________________________________________

Hier geht's zurück zum Start.